In der Berliner Fair Trade Goldschmiede „Oronda“ werden fair gehandelte Edelmetalle und Edelsteine verarbeitet.
Stefanie Holtz ist Goldschmiedin und Künstlerin mit Herz. Sie bietet individuelle Anfertigungen von Ringen, Ohrringen, Anhängern- insbesondere auch Hochzeitsschmuck an. Daneben führen sie eine eigene Kollektion aus Gold- und Silberschmuck. Der Schmuck wird ausnahmslos von Hand gearbeitet, weshalb auch auf besondere Wünsche eingegangen werden kann.

Mit ihren Schmuckwerken möchte sie Menschen schmücken und ihnen das Gefühl der Lebensfreude nahe bringen. Dabei ist der respektvolle Umgang mit den Menschen und der Natur nur ein Aspekt Ihrer Kunst.

Als faire Schmuckmanufaktur fließt „ORONDA“ als ein Teilchen einer Welle, die den Geist der Freiheit und Schönheit der Menschen und der Erde weiter trägt.

Ihre Ausbildung zur Goldschmiedin absolvierte Stefanie Holtz beispielsweise an der italienischen Fachhochschule für Goldschmiederei: “Le Arti Orafe” in Florenz; ihre Ausbildung zur Gemmologin und Schmuckwertschätzerin an der “Escuela internacional de gemologia, joyeria y tasaciones”, Madrid.

Sie war lange Zeit als Goldschmiedin in Irland und Italien tätig und hat dort verschiedenste Stiltechniken kennen gelernt.

Aber Sie ist auch Künstlerin und dabei legt sie großen Wert auf Nachhaltigkeit: die verwendeten – aus Südamerika importierten – Materialien, Edelmetalle und Edelsteine sollen Freude bereiten – sei es beim Tragen, beim Verschenken oder bei der Herstellung.

Aus diesem Grunde finden Sie bei Frau Holtz „Faire Edelsteine“ und ökologisches Gold aus den Anden. Eine Reihe Ihrer Kunstwerke können Sie gleich direkt in der Gotenstraße in Berlin bewundern. 

Neben Upcycling Armbändern aus Gold und recycelten Butyl, welches wie Leder wirkt, können Sie weitere Schmuckstücke in Augenschein nehmen oder Ihre Fairen Trauringe nach Absprache bei Frau Holtz anfertigen lassen.

Wer nicht nach Berlin reisen möchte, kann die fairen Schmuckstücke auch online bestaunen und direkt online erwerben. Eine alternative zum gekauften Hochzeitsschmuck ist ein Trauringkurs zum Eheringe selber machen.

Fair Trade Goldschmiede ORONDA Berlin

Stefanie Holtz
Gotenstr. 21
10829 Berlin
Tel: 030 893 745 00
Mobil: 01520 377 0 999 

Öffnungszeiten:
Dienstag von 10:00 bis 14:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Was wäre eine Familienfeier, wenn Ihr euch später nicht in Form von Fotos oder Videos an die Geschehnisse erinnern könntet? Für viele Familien und gerade für Hochzeitspaare in spe, ist es deshalb keine Frage, ob Fotos & Videos vom Tag X gemacht werden, eher die Frage, wer übernimmt diesen Job? Welche Rolle spielt eigentlich die ökologische Fotografie?

Viele Hochzeitsblogs und Internetseiten von Foto -und Videografen werden euch über die Vor- und Nachteile von Amateurfotograf versus professionelle Fotografie aufklären. Davon sehen wir in diesem Beitrag ab und widmen uns ganz dem eigentlichen Thema: die ökologische Fotografie.

Die Suche nach dem richtigen Hochzeitsfotografen gestaltet sich bei einer traditionellen Hochzeit oder Familienfeier als ein nicht zu unterschätzender Zeit- und Kostenfaktor. Bei einer ökologisch, nachhaltigen Feier müssen die Arbeiten eines Fotografen und auch die eines Videografen (im Folgenden wird von Fotografen gesprochen, wobei für Videografen ähnliche Kriterien gelten) dem Brautpaar nicht nur visuell gefallen, sondern sollten zudem auch den Wunsch nach einer möglichst Natur schonenden Arbeit teilen oder wenigstens gewährleisten können. 

Wir möchten euch ein wenig näher bringen, worauf es beim Thema ökologische Fotografie unter umweltfreundlichen Aspekten ankommen könnte.

Die dunkle Seite

Fotografen und gerade die, die ihre Bilder selber entwickeln, wissen, dass dies zunächst ein Widerspruch in sich ist. Für die Herstellung und Entwicklung von Fotos wird eine ganze Menge an Materialien und Chemikalien verwendet, die alles andere als umweltfreundlich sind.

Abbau seltener Erden und Mineralien für die Fotografie
  • Die verwendeten Fotochemikalien müssen als Sondermüll entsorgt werden. Reste davon gelangen in die Gewässer, gefährden Kleinstlebewesen und Fische (BUND).
    Auch bei der digitalen Fotografie!
  • Für die ökologische Fotografie gelten beim Abbau von Edelmetallen dieselben Probleme, die auch in der Schmuckindustrie entstehen:
    • Dauerhafte, schädliche und massive Eingriffe in bestehende Ökosysteme,
    • Chemikalien in der Umwelt,
    • Zwangsumsiedlung und Vertreibung,
    • Kinderarbeit etc. (siehe auch Schmuck und Ringe).
  • Bei der Digitalfotografie fallen neben der Digitalkamera allerlei weitere Ressourcen an:
    • Batterien oder Akkus,
    • Computer,
    • Speichermedien,
    • Monitore,
    • Drucker,
    • Strom,
    • Papier,
    • Farbpatronen, die bis dato alle nicht mit Biofarbenbefüllung erhältlich sind.
  • Seltene Erden, die auch für Handys und Foto-Kameras benötigt werden, werden derzeit häufig von chinesischen Bergleuten unter Lebensgefahr aus der Erde geholt. Eigentlich sollte der Verzicht bereits bei den Herstellern beginnen. Diese müssen nicht ständig neue Modelle auf den Markt bringen, die nur minimale Veränderungen aufweisen, um dann mit riesigen Werbeetats Konsumwünsche auszulösen.
  • Filme und Fotos enthalten Silberhalogenid, Silberbromid, aber auch -iodid und -chloride, Silbernitrat, Ammoniumthiosulfit, Hydrochinon, Schwefelsäure und Salzsäure… allein dies ist schon erschreckend zu wissen. Denkt nur an die vielen Fotos, die jedes Jahr entwickelt werden!
  • Für Veganer zudem ein No Go: Filme werden mit Gelatine überzogen.
  • Wir wissen, dass die Elektronik-Herstellung alles andere als umweltschonend ist. Als Anbietende als auch als Konsumierende haben wir direkten Einfluss auf viel oder wenig Umweltbelastung.

Machen wir mit, beim Trend der immer neueren, immer moderneren Fotoausstattungen und Fotofunktionen in unseren Handys?

Machen wir mit, bei der Rohstoffvergeudung und riskieren wir, dass unser Elektroschrott in Afrika landet und dort von Kindern unter Lebensgefahr aus den Gehäusen gebrannt wird?

Möglichkeiten der Ressourcenschonung und des Recycling in der ökologischen Fotografie

Die fotochemische Industrie verbraucht jährlich tausende Tonnen Silber. Dieses entsteht als Nebenprodukt bei der Entwicklung von Fotos und ist auf Filmen zu finden. Ein Teil davon landet feinverteilt in unserer Umwelt. Um die Belastung von Wasser und Boden zu verringern und um die Ressourcen des wertvollen Metalls zu schonen, sollte Silber nicht in unsere Abwässer gelangen, sondern recycelt werden. Fast alle Bestandteile, die für die Entwicklung von Fotos verwendet werden, müssen gesammelt und wieder verwertet werden. Große Unternehmen, z.B. CEWE gewinnen auf diese Weise bis zu 95 % ihres Silbers zurück. Das gewonnene Silber wird zu einer Scheideanstalt gebracht und wieder geschmolzen.

Recyceltetes Ammoniumthiosulfit lässt sich wieder zu Ammoniak reduzieren, welches in der Zementindustrie oder zur Stickstoffreduzierung genutzt wird.

Generell sollen fragwürdige Risiken in der ökologischen Fotografie durch umweltfreundliche Teile ersetzt werden, wo nur möglich. Benötigte Rohstoffen müssen verringert oder durch Recycling-Materialien ersetzt werden. Das eingesetzte Silber für Filme und Papier soll aus dem Recyclingprozess stammen. Verpackungsmaterial aus recycelten oder recycelbaren Produkten stammen und die Menge an Verpackung verringert werden.

Verwendete Chemikalien können je nach Verfahren bis zu 50 % reduziert werden. Der Wasserverbrauch lässt sich um ganze 90 % verringern. Unternehmen der Fotoindustrie müssen nach strengen Umweltstandards arbeiten und umfassend mit ausgereiften Wasseraufbereitungsanlagen, Wärmetauschern und Geräten zur Silberrückgewinnung ausgestattet sein.

In den vergangenen Wochen haben wir die Firma SONNENTOR aus Österreich “näher unter die Lupe genommen” und uns durch das Kräuter, Tee- und Kaffeesortiment gekostet.

Im Gegensatz zu einigen anderen Teefirmen, die diverse (bittere) Kräutertees herstellen, können wir die Tees von Sonnentor ohne Einschränkungen für jede “Green Wedding” empfehlen.

Ökologisch, biologisch, nachhaltig, fair und geschmacklich überzeugend.

SONNENTOR natürliche Kräutertees für das Green Wedding

Aber nicht nur die Kräutertees sind ein wahrer Gaumengenuss – ob schwarzer, grüner oder weißer Tee, mit Gewürzen oder ohne, mit Blüten oder getrockneten Früchten: Mit Sonnentor geht die Sonne auf. Zudem gibt es bei SONNENTOR leckere Gewürzmischungen in Streudosen. Damit verfeinernd Ihr jedes Gericht auch fürs Auge.

Probieren solltet Ihr auf Eurer Green Wedding die Bio Kaffee Serie “Wiener Verführung”. Eine Mischung aus den besten erlesenen Bio-Arabica-Bohnen, die ganze 11-12 Minuten sorgfältig geröstet wird, damit sich der mild-nussige Geschmack der edlen Bohnen perfekt entfalten kann. Die Bohnen kommen aus fairem Handel und werden biologisch angebaut.

Warnung: Der Wiener Melange Kaffee macht “süchtig”  Wenn Ihr ihn getrunken habt, trinkt Ihr keinen anderen Kaffee mehr… Ob mit oder ohne Fairtrade Zucker dürft Ihr selbst entscheiden.

Bio-Qualitätsprodukte mit dem Logo der lachenden Sonne

1988 gründete Johannes Gutmann, der zu diesem Zeitpunkt erst 23 Jahre alt war. die Firma SONNENTOR. Er hatte eine außergewöhnliche Geschäftsidee: Unter dem Logo der lachenden Sonne – ein mittelalterliches Lebens- und Lichtsymbol mit 24 Strahlen, das bis heute viele Bauernhöfe ziert – wollte er die Kräuter-Spezialitäten der Bio-Bauern im niederösterreichischen Waldviertel, in dem er geboren und aufgewachsen ist, überregional und international vermarkten.

Zum damaligen Zeitpunkt war er dem aktuellen Bio-Trend weit voraus. Ein wesentliches Merkmal seiner Idee war von Anfang an, die weitgehende Rohstoffveredlung direkt am Biobauernhof. Damit  ermöglichte er das Überleben der kleinen Bauernhöfe. Zusätzlich könnten die Erfahrung und Sorgfalt der Bauern genutzt werden. Auf diese Weise bekommen auch Konsumenten das höchste Maß an Verantwortung und Transparenz geliefert.

Ökologie und Ökonomie

Handarbeit und Tradition tragen zur hervorragenden Qualität der Kaffee und Kräutermischungen von SONNENTOR bei. Das Unternehmen übernimmt regionale Verantwortung für das Waldviertel und verzichtent darauf, Arbeitsschritte zu automatisieren. Damit beginnt bei SONNENTOR der faire Handel direkt im eigenen Haus. Derzeit werden rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Zudem beliefern ca. 150 kontrollierte Vertrags-Biobauern aus dem Waldviertel und Ostösterreich sowie weltweit anerkannte und zertifizierte Bio-Unternehmen den stetig wachsenden Betrieb.

Zu den Hauptabsatzmärkten gehören Deutschland, die Schweiz und Tschechien. Und auch über die Grenzen Europas hinaus werden die Bio-Markenprodukte vertrieben. So sind die Kräutertee-, Kaffee- und Gewürzmischungen unter anderem auch in Kanada, Japan, Bali, Australien und Neuseeland erhältlich.

Ökologisches Handeln bei SONNENTOR

Klimaschutz wurde bei SONNENTOR von Anfang an groß geschrieben und fest in der Unternehmensphilosophie verankert.

Ob in den biologisch abbaubaren Folien, dem neu errichteten Nullenergie Büro- und Veranstaltungsgebäude oder in den zwei neuen Photovoltaikanlagen gelebt wird – SONNENTOR setzt auf bewusstes Tun und Handeln. Auch im Bereich der Mobilität wurden bereits wesentliche Schritte in die richtige Richtung gesetzt: Seit August 2010 steht jedem eine Elektrotankstelle kostenfrei zur Verfügung und seit Kurzem erweitern zwei Elektroautos den Fuhrpark.

Dies und weitere umweltfreundliche Maßnahmen liegen dem Unternehmen sehr am Herzen, denn SONNENTOR möchte sich heute und unserer nächsten Generation mit gutem Gewissen in die Augen sehen können. Sorgsam miteinander und mit unserer Umwelt umgehen, lautet die Devise.

SONNENTOR Kräuterhandelsgesellschaft
Sprögnitz 10
3910 Zwettl
Österreich
Telefon: +43(0)2875/7256

Als überzeugte Fans finden wir, dass SONNENTOR für jede Green Wedding geeignet ist!

SONNENTOR Gründer Johannes Gutmann

Die Auswahl und der Kauf Eurer Eheringe ist ein einmaliges Erlebnis. Warum macht Ihr sie nicht noch spezieller, indem Ihr Eure eigenen einzigartigen Ringe in einer professionellen Schmuckwerkstatt im hessischen Dreieich von Hand anfertigt? Eheringe selber machen ist ein ganz spezielles Ereignis.

Ihr benötigt keine Erfahrung, um Eure eigenen Trauringe herzustellen, denn die professionellen Goldschmiede führen Euch Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess. Die vollständig ausgestattete Goldschmiede steht Euch dabei für den gesamten Prozess der Ringherstellung exklusiv zur Verfügung. Entwerft Euren eigenen Designerschmuck!

Ihr könnt die Ringe des anderen machen oder jeden einzelnen Ring zu Eurem eigenen machen, es liegt ganz bei Euch. Goldschmiedin Claudia Trolese wird ihr Bestes tun, um alle persönlichen Gestaltungswünsche zu berücksichtigen, die Ihr haben könntet, wie beispielsweise den Ehering an den Verlobungsring anzupassen (wenn dies möglich ist).

Über den Tag im Trauringkurs

Es ist wirklich ein einzigartiges und besonderes Erlebnis, als Paar zu teilen, wenn Ihr die Ringe formt, die Eure Bindung und Liebe zueinander repräsentieren. In diesem Trauringkurs habt Ihr das Privileg, daran teilzunehmen und einander zu helfen, die perfekten Trauringe für Euren besonderen Tag zu kreieren.

Der Kurs zum Eheringe selber machen nimmt drei Stunden in Anspruch. Auf Wunsch kann dieser stundenweise verlängert werden. Der Trauringkurs lässt sich somit ideal mit einem Ausflug in die Umgebung und einem romantischen Essen kombinieren. Belohnt Euch mit einer Flasche Champagner und stoßt miteinander auf Eure kreativen Leistungen beim Eheringe selber machen an.

Die Goldschmiede kann Fotos an diesem Tag zur Verfügung aufnehmen. So habt Ihr auch tolle Erinnerungsfotos von Euch beiden bei der Arbeit an den Ringen. Diese könnt Ihr mit Freunden und Familie teilen und vielleicht wollt Ihr sie sogar in Euer Hochzeitsalbum aufnehmen.

Die Ringe werden Euch nach dem Stempeln in formalen Ringboxen präsentiert, genau wie wenn Ihr sie bestellt oder im Laden gekauft hättet, um sie bis zum Tag der Hochzeit sicher aufzubewahren.

Wenn Ihr selbst buchen möchtet, um einen Ring als romantische Überraschung für den Ehepartner zu machen, ist das natürlich auch möglich. Ihr müsst dazu die Ringgröße des Partners und alle Details haben.

Erweitert das Ringmacher-Erlebnis – das einen halben Tag dauert – und bucht einen kurzen Entspannungsurlaub. Bis nach Frankfurt am Main ist es nur ein Katzensprung und auch die Gegend um Dreieich selbst hat viel zu bieten.

Wenn Sie ein Brautkleid suchen, kommen Sie vermutlich ganz schnell zu der Frage: Seide oder nicht? Unter ökologischen und ethischen Aspekten sollten Sie dabei noch weiteres bedenken, damit Sie das für Sie passende Kleid finden oder beim Kauf Ihrer Hochzeitsgarderobe die richtigen Fragen stellen. „The Green Wedding Magazine“ hat dazu mit Dr. Matthias Langer von Bioseide.de telefoniert und sich im Internet umgesehen, um ein wenig Licht ins Dickicht zu bringen…

Die “Gewinnung” von Seide

Diese entsteht, wenn Raupen sich verpuppen. Die Raupe produziert die Seidenfäden in speziellen Drüsen im Maul und legt sie in großen Schlaufen in bis zu 300.000 Windungen um sich herum.

Maulbeerseide aus konventioneller Produktion

Die überwiegende Produktion der Seidenstoffe kommt aus der konventionellen Seidenzucht mit Maulbeerspinnern.

Seide Kokon

Bei der konventionellen Seidenproduktion werden Raupen mithilfe von Heißwasser oder Wasserdampf vor dem Schlüpfen abgetötet, um zu verhindern, dass die Kokons zerrissen werden. Danach wird der Seiden­faden des Kokons in einem Stück abgewickelt [greendelicious].

Raupen sind sehr empfindsame Wesen. Jeder, der einmal gesehen hat, wie sich Raupen winden, wenn sie ihres dunklen Zuhauses beraubt werden, kann dies mit Leichtigkeit erkennen.

Tierschützer und Veganer kritisieren die Seidengewin­nung durch das Töten der Schmetterlingsraupen.

Peta empfiehlt als humane Alternativen  z.B. Nylon, Polyester, Mikrofasern, die Fasern aus den Hüllen des Seidenpflanzengewächses, Seidenbaum­wolle (Kapok), Rayon, die Fäden des Ceibabaumes, sowie Kunstseide.

Aber es gibt noch andere Möglichkeiten, die wir Ihnen erörtern möchten, damit Sie die für sich komfortabelste Lösung finden oder ein Brautkleid aus ihrem Lieblingstoff bekommen, ohne dabei den Tierschutzgedanken aus den Augen zu verlieren.

Naturseide

Der Begriff “Naturseide” sagt aus, dass es sich nicht um Kunstseide aus der Chemiefabrik handelt. Seide ist zwar von Grund auf ein reines Naturprodukt, doch die Verarbeitung kann die Eigenschaften stark verändern: So kann der Stoff auch sehr intensiv chemisch behandelt und belastet sein (bleichen, beschweren, “ausrüsten”).

GOTS-zertifizierte Maulbeerseide und Tussah-Seide

Unter der Bezeichnung „Bioseide” finden Sie Stoffe, die mit dem GOTS-Siegel ausgestattet sind. Das GOTS-Siegel ist das weltweit bekannteste Qualitätssiegel für ökologisch und sozial verträglich hergestellte Texti­lien.

Mit dem Qualitätsmerkmal GOTS (Global Organic Textile Standard) bezeichnete Materia­lien und Produkte garantieren Ihnen, dass die Herstellung unter strengen ökologischen Kriterien erfolgt und die Verarbeitung unter menschenwürdigen Bedingungen stattfindet.

Der Standard entspricht den Voraussetzungen für die Bezeichnung kbT (kontrolliert, biologische Tierhaltung) der europäischen Öko-Verordnung.
Stoffe, aus GOTS zertifizierten Fasern, bei denen nicht die gesamte Verarbeitungskette zertifiziert ist, tragen bei Bioseide.de die Bezeichnung „BIO” oder “organic”[Bio-seide.de: GOTS].

Tussahseide- die Wildseide mit der unverkennbaren Struktur

Tussahseide, in Indien Tasarseide genannt, stammt vom Tussah-Seidenspinner. Die Seidenraupen leben meistens wild, werden aber auch im Freiland gezüch­tet.
Bei der Wildsammlung werden die Seidenfäden von Kokons ge­wonnen, aus denen die Falter bereits ausgeschlüpft sind. Durch kürzere und unregelmäßige Fäden ent­steht im Gewebe die typische Struktur der Tussah­seide.

Ahimsaseide

Bei “Peace Silk” auch als “Vegetarian Silk” bekannt, lässt man die Raupen schlüpfen und ihren vollen Lebenszyklus vollenden, ohne sie vorher zu töten.

Non-violent silk – die Alternative für Menschen, denen das Leben der Tiere am Herzen liegt…

AHIMSA ist das Prinzip der Gewaltlosigkeit (engl. non-violence), das in vielen Religionen des Ostens die Grundeinstellung des Menschen zu Lebewesen und zur Natur widerspiegelt.

Gandhi Museum

Inspiriert durch Mahatma Gandhis Philosophie der Gewaltlosigkeit und dem Respekt gegenüber allen Lebens, forschte der indische Ingenieur Kusuma Rajaiah mehrere Jahre nach den Möglichkeiten einer ethisch und wirtschaftlich vertretbaren Methode, Seidenstoffe herzustellen, ohne die Puppen in kochen­dem Wasser abtöten zu müssen. Nach mehreren Jahren intensiver Forschung ist ihm dies gelungen. Der Seidenfaden wird erst abgewickelt, wenn die Falter geschlüpft sind. Das Ergebnis sind herrliche Garne und Stoffe aus Maulbeerseide, die ihre Liebhaber bis nach Hollywood gefunden haben [Bioseide.de: Peacesilk].

In Deutschland finden Sie Brautkleider aus Ahimsaseide bei Aenne et linum, vereinzelt bei noni – die anbieten, alle Brautkleider der noni-kollektion aus Peace Silk zu fertigen – und in England bei TAMMAM, deren Kollektion bald auch in ausgesuchten Häusern in Deutschland zu finden sein wird.

Quellen: 
Bioseide.de: Informationen über Seiden
Bioseide.de: Peacesilk
Bioseide.de: GOTS
greendeliciuos: „Wissen Peace Silk“
PETA: Daunen und Seiden: Vögel und Insekten leiden für Textilien

Denkt Ihr, eine „grüne Hochzeit“ ist zu viel Aufwand? Denkt noch einmal darüber nach! Wir erwarten nicht, dass Ihr Krieg gegen den Veranstaltungsort führt, wenn er keine Kompost-Toiletten hat, aber wir sind alle dafür, der Erde zu helfen. Und Ihr könnt es tun, ohne Euer Budget, Eure Vision oder Euren Verstand zu opfern. Lest unsere Tipps, wie Ihr eine grüne Hochzeit feiern könnt, ohne in einem biologisch abbaubaren Papierkleid den Gang hinunterzugehen.

Die richtige Location für eine grüne Hochzeit

Die Wahl eines Veranstaltungsortes hilft, die Bühne und das Thema für jede Veranstaltung zu bestimmen und ist in der Regel Eure erste große Entscheidung. Eine der größten Möglichkeiten, Energie zu sparen, ist die Heirat im Freien, wie auf einem Bauernhof oder Weinberg, wo die Sonne die gesamte Beleuchtung übernehmen kann. Es gibt unzählige wunderschöne Gärten, Hügeln und renovierten Scheunen, die moderne Annehmlichkeiten wie Waschbecken und Toiletten bieten, so dass niemand auf die Hygiene verzichten muss.

Wir wissen, dass Outdoor-Zeremonien und Empfänge nicht für jeden geeignet sind. Wenn Ihr drinnen sein wollt, gibt es mehrere Möglichkeiten, wie Ihr es grün machen könnt. Erstens, haltet die Zeremonie und die Hochzeitsfeier an einem Ort ab – niemand muss fahren, um von einer Veranstaltung zur nächsten zu gelangen, was die Kraftstoffemissionen reduziert. Oder wählt einen Ort, der viel Sonnenlicht bekommt und veranstaltet die Feier am Tag, damit Ihr das Licht auslassen könnt. Eine weitere Möglichkeit, im Innenbereich grün zu sein: Sucht nach Hotels, die energieeffiziente Geräte und biologisch abbaubare Produkte recyceln und nutzen.

Die Einladungen

Jedes Jahr werden Millionen von Bäumen für die Herstellung von Papierprodukten gefällt. Der Prozess der Herstellung dieser Produkte belastet die Umwelt. Immer mehr Paare versuchen zu helfen, indem sie umweltbewusste Entscheidungen treffen. Wir finden Hochzeitseinladungen per Briefpost noch immer am schönsten. Achtet auf Anbieter, die Recycling-Papierprodukte und Farben auf pflanzlicher Basis anbieten. Ihr könnt auch handgeschriebene Einladungskarten online bestellen.

Einige Papierprodukte sind sogar pflanzbar – ja, pflanzbar! Papier von Unternehmen wie Botantical Paper Works ist mit Samen eingebettet, so dass Gäste sie in ihren Gärten pflanzen können und das Papier zu Blumen, Pflanzen oder Kräutern wird, anstatt auf einer Deponie zu landen. Oder entscheidet Euch für nachhaltige Ressourcen, wie Baumwollartikel oder Bambuspapier.

Die Blumen für eine grüne Hochzeit

Ihr denk vielleicht nicht darüber nach, aber nicht alle Blumen sind organisch. Einige Landwirtschaftsbetriebe verwenden Chemikalien, um Insekten fernzuhalten, was dazu führen kann, dass die organische Substanz im Boden beeinträchtigt wird und in einigen Fällen Krankheiten bei den Arbeitern, die mit ihnen arbeiten, entstehen. Um sicherzustellen, dass Euer Blumenschmuck so nachhaltig wie möglich ist, wendet Euch an Unternehmen, die vom Erzeuger zum Verbraucher gehen, sozusagen an Unternehmen, die die Stängel schneiden und die Blumen innerhalb weniger Tage direkt an die Abnehmer verkaufen. Fragt Euren Blumenhändler nach saisonalen und lokalen Blumen, um die frischesten und hochwertigsten Stängel zum besten Preis zu erhalten. Es gibt auch zertifizierte Blumen. Das bedeutet, dass die Blüten nicht mit Chemikalien oder unter harten Arbeitsbedingungen angebaut werden. Eine weitere umweltfreundliche Wahl ist die Wahl von Topfblüten, Pflanzen oder Topiaren als Mittelpunkt der Dekoration. Auf diese Weise könnt Ihr und die Hochzeitsgäste sie mit nach Hause nehmen und nach der Hochzeit wieder einpflanzen.

Wollt Ihr auf Blumen verzichten? Verwendet einen Broschenstrauß, ein Arrangement aus Seidenstielen oder ein Bündel von Marktfrüchten und Gemüse und dekoriert die Tische mit Dingen, die Ihr nach der Hochzeit im Haus wiederverwenden könnt, wie Kerzen auf Sojabasis oder Bücherstapel.

Das Hochzeitsessen

Das Essen steht im Mittelpunkt jeder Feier, und grün zu werden bedeutet nicht, dass Ihr auf den Geschmack verzichten müsst! Die Bewegung vom Bauernhof zum Tisch ist in vollem Gange, was bedeutet, dass sie für die Beschaffung gesunder, umweltfreundlicher Lebensmittel zugänglicher denn je ist. Wenn Ihr das Essen für die grüne Hochzeit plant, denkt daran, dass Bio-Lebensmittel möglicherweise mehr kosten. Aber wenn Ihr den Caterer bittet, saisonale und lokal angebaute Produkte zu beziehen, wird er die Kosten niedrig halten und die frischesten Produkte garantieren. Ihr könnt auch mit einem Bäcker aus der Nachbarschaft zusammenarbeiten, um zu erfahren, wer in der Region bestimmte Zutaten (wie Eier und Milchprodukte) liefert. Wenn sie direkt von Gärtnern gekauft werden, benötigen Lebensmittel weniger Zeit im Kühlschrank und weniger Verpackungen, um frisch zu bleiben, so dass Sie auch besonders freundlich zu Mutter Erde sind. Und da die Lebensmittel aus einer kürzeren Entfernung kommen, wird weniger Kraftstoff für den Transport benötigt. Ihr wollt Eure Gäste wirklich beeindrucken? Ergänzt Eure Tischdekoration mit Kräuterpflanzen in Terrakotta-Töpfen, wie Basilikum oder Koriander, die Gäste direkt zu ihren Gerichten hinzufügen können. Für eine plastikfreie Hochzeit solltet Ihr richtiges Geschirr und Gläser verwenden und auf Einmalprodukte verzichten. Eine Alternative bietet Bambus, welches anschließend kompostiert und somit recycelt werden kann.

Das Brautkleid für die grüne Hochzeit

Das erste, was einem in den Sinn kommt, wenn man an umweltfreundliches Einkaufen für die grüne Hochzeit denkt, ist das erneute Tragen eines Kleides, vielleicht sogar des der Mutter. Wenn Du die Idee liebst, ihr Kleid zu tragen, aber nicht ganz in das Kleid selbst verliebt bist, arbeite mit einer Schneiderin, um es zu Deinem Stil zu ändern. Oder, wenn Mamas Kleid aus dem Rennen ist, fange von vorne an und suche Dir ein Kleid aus, das total Du bist. Erste Anlaufstelle: Besucht 2nd-Hand-Kleidungsgeschäfte oder Konsignationsboutiquen. Nichts gefunden? Schaut Euch alle Websites an, die Hochzeitskleider vermieten. Den Anbietern genügen meist bereits ein paar Richtlinien, wie z.B. eine Farbe oder Kleiderlänge, um das passende Hochzeitskleid zu finden.

Wenn Ihr es vorzieht, ein brandneues Kleid zu tragen, sucht nach einen Designer, der nachhaltige Stoffe (wie Bio-Baumwolle, Seide oder Hanf) verwendet.

Die Hochzeitsgeschenke

Für eine grüne Hochzeit sucht nach pflanzbaren Gefälligkeiten wie Topfpflanzen, Kräutern oder Sukkulenten. Oder, essbare Geschenke. Schaut Euch lokale Unternehmen wie Kaffeehäuser für eine Tüte mit ihren typischen Bohnen an, Süßwarenläden für Schokoriegel (einfach mit Papier zu verpacken) oder Mehrweg-Gläser aus einem Obstgarten.

Eine ganz andere Möglichkeit sind Wohltätigkeitsspenden. Informiert Eure Gäste darüber, dass Sie eine Spende für eine sinnvolle Sache anstelle von Gefälligkeiten leisten sollen. Wählt einige Eurer Favoriten aus und lasst die Gäste entscheiden.

Kaum hat das Jahr begonnen, steht bereits fest, wie Frau sich im Herbst und Winter kleiden kann. Die Berliner Fashionweek befindet sich in den Startlöchern. Wer es genauer wissen möchte,  kann vom 14. – 19. Januar erste Einblicke in die Mode Highlights der kommenden Saison in Berlin erhalten.
Wir berichten heute über die Hamburger Designerin Julia Starp, die ihre neueste Kollektion dort vorstellen wird:
Wie der Phoenix aus der Asche…

Die Produktion

Das Label Julia Starp existiert seit 2009. Die Bekleidung wird derzeit in Polen und in Deutschland und unter fairen Bedingungen produziert.
Für die Qualitätssicherung werden die Produktionsstätten regelmäßig von der Designerin aufgesucht.

Material

Das verwendete Material zeugt von höchster Qualität, dabei legt die Designerin großen Wert auf Nachhaltigkeit.
Die Stoffe sind überwiegend zertifiziert (GOTS – Global Organic Textil Standard, Bluesign) oder aus recycelten Materialien.
Julia Starp hat sich besonders auf Mäntel, Jacken und Kleider mit außergewöhnlichen Details und auffallender Schnittführung spezialisiert.
In ihren Phoenix Kollektionen verwendet sie neben edler italienischer Spitze, Leder, Organic Tussah-Silk, Hemp-Silk, Organic Cotton und Wollvelour.

Kollektion Phoenix- alles kann (wieder)verwendet werden

Sinnbild und Namensgeber der Kollektion von Julia Starp ist das mythische Fabelwesen, der Phoenix aus der Asche.
Die Designerin setzt den Gedanken der steten Erneuerung, des Werdens und Vergehens, in einen Rausch aus Farben und Formen um: Stoffmusterlaschen, Nylonstrümpfe und Lederreste werden recycelt zu Roben, Kleidern, Korsagen, Mänteln, Hosen und Jacken.
Reste finden sich zu einem Kaleidoskop in immer neuen Kombinationen zusammen.

Angeregt durch historische Stoffmusterbücher entstand der eigens angefertigte Baumwolljacquard des Augsburger Textil- und Industriemuseum „tim“, der in Julia Starps Kollektion wieder auflebt.

Die Couture glänzt durch eine Formenvielfalt von divenhaft schmal und elegant bis zu aufwendig drapierten, weit ausladenden Abendkleidern.
Feuerrot, laszives Bordeaux, intensives Orange und schimmerndes Gold lassen den Phoenix brennen.
Als Sinnbild des Phoenix’ taucht die Sonne in Form abstrahierter Elemente in den verschiedenen Kollektionsteilen auf.

Zauberhafte handgefertigte Masken der Stylistin Aleksa Kavalerchik vollenden das Gesamtbild.

Julia Starp
Opernwerkstätten Berlin
Zinnowitzerstraße 9
10115 Berlin

Green Weddings bleiben eher die Ausnahme – Öko-Aspekt kommt aber zumindest in Teilbereichen durch

Großenkneten/Berlin/Stuttgart – Recyclingpapier ist schon lange nicht mehr grau und hässlich und Kleider aus Bio-Stoffen sehen längst nicht mehr aus wie Jutesäcke. Ökologie und Nachhaltigkeit haben im Denken vieler Menschen an Bedeutung gewonnen – allerdings nicht so sehr bei Hochzeiten, wie es scheint. Da gilt Grünes oft als Spaßbremse. Aber: Es muss ja nicht immer gleich der große Wurf, die rundum ökologisch korrekte Hochzeit sein.

Ulrike Binias, die sich vor einigen Jahren als Hochzeitsplanerin selbständig gemacht hat und unter anderem „The Green Wedding Magazine“ publiziert, hat zahlreiche Tipps für die Öko-Hochzeit, von denen einige einfach, andere etwas schwerer umzusetzen sind. Relativ leicht zu beschaffen sind saisonale und regionale Produkte für das Hochzeitsmenü. Dabei könne mitunter sogar gespart werden im Vergleich zu Lebensmitteln, die einen weiten Transportweg hinter sich haben, sagt Binias.

Apropos Transportweg: „Um den Schadstoffausstoß zu reduzieren, sollten Zeremonie und Feier möglichst nah beieinander stattfinden.“ Als Ort für die Feier könne zudem ein Bio-Weingut oder -Hotel gewählt werden, empfiehlt die Hochzeitsplanerin.

Etwas schwieriger wird es schon bei der Anreise der Gäste. Über wenige Gäste und kurze Anreisen freut sich vielleicht die Umwelt, aber wahrscheinlich wollen die wenigsten Brautpaare sich in diesem Punkt einschränken lassen. Ähnliches gilt für die Auswahl des Flitterwochen-Zieles. Das Paar solle zumindest darüber nachdenken, ob es unbedingt die Karibik sein müsse, oder ob ein Bio- Hotel in Deutschland oder Österreich auch eine Option sei, sagt Binias.

Kein Jutesack, aber auch kein Prinzessinnenkleid

Unter Umständen könnte das Brautpaar bei der Hochzeitsreise jenes Geld sparen, das es für fair produzierte Brautmode ausgeben müsste. Es ist ein Klischee, dass schicke Kleider und ein Bio- Siegel ein Widerspruch sind. Allerdings, sagt Ulrike Binias, „sind die Kleider schon meist etwas schlichter. Es soll ja wenig Stoff verbraucht werden, dadurch sehen sie weniger üppig aus als klassische Hochzeitskleider“. Dafür könne die etwas unspektakulärere und unspezifischere Eco- Brautmode nach der Hochzeit leichter geändert und dann bei anderen Anlässen getragen werden.

Während diese Argumente die Mehrzahl der Bräute wohl nicht von einem Prinzessinnenkleid werden abbringen können, ist ökologisches Denken in einem anderen Bereich offenbar auf dem Vormarsch. „Bei einigen Herstellern hat sich das Bewusstsein für ökologische und faire Produktion durchaus verstärkt, zum Beispiel bei den Goldschmieden und Juwelieren“, sagt Ralf Schulze, Projektleiter bei der Trau dich! Messe GmbH, einem der größten deutschen Veranstalter von Hochzeitsmessen. Sie wiesen Kunden auch verstärkt darauf hin, welche Fair-Trade-Alternativen es gebe.

Massentauglich werden Green Weddings aus Schulzes Sicht aber vorerst nicht werden. „Aus ökologischen Gründen wird kaum ein Paar auf bestimmte Dinge verzichten, die ihm für die Hochzeit wichtig sind: zum Beispiel auf eine Band – ohne die man ja Strom sparen könnte – oder eine Oldtimer-Fahrt“, glaubt er.

Matthias Bähr, der Geschäftsführer des Messeveranstalters BB Expo Event, hat ebenfalls festgestellt, dass der Öko-Aspekt beim Heiraten eine untergeordnete Rolle spielt. „Wenn zum Beispiel das Kleid der Mutter zur eigenen Hochzeit angezogen wird oder Einladungen per Mail verschickt werden, passiert das weniger aus ökologischen Gründen. Die sind nur ein Nebeneffekt“, sagt er.

Ist ein Ende der Wegwerfhochzeit in Sicht?

Auch Ulrike Binias sagt, das Interesse am Heiraten mit positiver Öko-Bilanz beschränke sich bislang auf bestimmte Gesellschaftsschichten, für die Ökologie und Nachhaltigkeit ohnehin wichtig seien. „Ich hoffe, dass der Trend aber insgesamt weggeht von der Wegwerfhochzeit“, sagt sie. Einige Zeichen dafür macht sie aus: „2011 war es zum Beispiel noch sehr viel schwieriger als jetzt, Anbieter ökologischer Hochzeits-Produkte zu finden.“ Zudem werde ihre Webseite von immer mehr Menschen besucht.

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Ganz klar, eine Hochzeit ohne “Süßigkeiten” ist heutzutage in unseren Köpfen kaum vorstellbar, aber wer sich ernsthaft mit den Themen Ökologie, Ethik und CO2 Emissionen auseinander setzt, wird im Bereich Zucker ziemlich verunsichert. Obwohl sich auch ein oder zwei andere Alternativen finden lassen 

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Wie wir wissen, handelt es sich bei Rohzucker (Fabrikzucker*) um eine Süßigkeit, die wir physiologisch nicht für die menschliche Ernährung benötigen. Damit ist das Gewissen bereits alarmiert.
(Unter Fabrikzucker verstehe ich hier isolierte Zuckerprodukten, die so verändert wurden, dass sie nur noch leere Kalorien enthalten, nicht “Zucker als Kohlenhydrat in natürlichen Lebensmitteln” die wir brauchen. Das wird gerne von der Lebensmittelindustrie in einen Topf geworfen  )

Zusätzlich wird Zucker nicht unbedingt regional angebaut und belastet unsere CO2 Bilanz. Da könnte uns eine Aussage von Fairtrade Deutschland doch entspannen?

„Rohzucker aus Fairtrade Produktion in Paraguay verursacht inklusive Transport rund 40 Prozent weniger Treibhaus Emissionen als Zucker aus Schweizer Zuckerrüben.” (Statement Klimakonferenz)

Diese Aussage geht zurück auf eine Untersuchung von Climatop in der Schweiz (Climatop 2010). Die unabhängige Organisation lässt im Auftrag der Migros, dem größten Detail­unternehmen in der Schweiz, die Klimabilanzen nach international anerkannten Standards (ISO 14040) erstellen (MIGROS.climatop kein Datum).

Von Climatop verglichen wurde die Klimabelastung von 1 kg unterschiedlicher Zucker. Berechnet wurde die Treibhausgas-Emissionen vom Anbau von Zuckerrüben oder vom Zuckerrohr, über die Zuckerherstellung und die Transporte bis zur Entsorgung der Verpackung.

Dazu sollte man wissen,

  • dass insgesamt “nur” 6 Zucker (in der Nachberechnung von 2012, 17 Zucker) aus dem Migros Sortiment untersucht wurden.
  • Bei dem Fairtrade Zucker aus Paraguay handelte es sich um Bio-Zucker von Max Havelaar.
  • Aus der Internetseite von Migros ist zu lesen: „Die Klimabelastung dieses Zuckers liegt trotz langer Transportdistanzen rund 40 Prozent tiefer als bei einheimischem Zucker“ (MIGROS. Bio Zucker kein Datum), bei den Resultaten ist dann aber nur noch die Rede von 33 %. Wortwörtlich: „Die Klimabelastung ist rund 33% tiefer als beim durchschnittlich von der Migros verkauften Zucker“ (Climatop 2010).
  • Laut climatop verursacht der Biozucker am meisten CO2 Emissionen beim Transport per Schiff von Paraguay über den Atlantik und den Rhein bis in die Schweiz (ebd.).
  • Beim Schweizer Zucker fällt vor allem der Anbau der Zuckerrüben ins Gewicht, ge­folgt von der Herstellung des Zuckers in der Fabrik (ebd.).

Nachgeschaut – Nachgedacht

Beim Anbau des Bio-Zuckerrohrs werden keine Pestizide, kein Dünger und auch kaum Maschinen verwendet. Das ist aber nicht bei allen Fairtrade Rohzuckerprodukten der Fall. “Nur Fairtrade” dürfte auf jeden Fall mehr CO2 Emissionen verursachen.
Beim Schweizer Zucker handelt es sich um Rübenzucker (Würfel und gemahlen so­wie Biozucker), welcher, obwohl Bio und konventionell, dieselben CO2 Werte auf­weist.
An dieser Stelle wird ein Untersuchungsfehler vermutet, da für den Biozucker ebenfalls kein Dünger und keine Pestizide anfallen dürften. Der Wert des Biozuckers müsste geringer sein.

;)

Zum einen mag dahin gestellt sein, ob die Werte der CO2 Emissionen miteinander verglichen werden können, da Bio Rohrzucker (0,45 CO2/kg) mit (Bio)Rübenzucker (0,7 CO2/ kg) verglichen wird, also Äpfel mit Birnen. In Paraguay wird scheinbar per Hand geerntet, in der Schweiz auch? Bei Ernte per Hand fällt ein komplett anderer CO2 Wert an als mit der Maschine!
Für eine aussagekräftige Untersuchung hätte Rohzucker, der in der Schweiz angebaut und auf die selbe Weise geerntet und verarbeitet wird, wie der Zucker in Paraguay, verwendet werden müssen. Da Rohrzucker aber bekannterweise nicht in der Schweiz angebaut wird, weist die Methodik Schwächen auf.
Zusätzlich handelt es sich nur um Produkte eines Label welche betrachtet wurden und auf deren Basis Aussagen zur globalen CO2 Emission getroffen wurden. Darf man das? 

Immerhin wird bereits eingeräumt, dass die meisten Emissionen durch den Transport des Biozuckers anfallen. Das war auch zu erwarten. Noch höher dürften die Emissionen werden, wenn der Zucker per Flieger in die Schweiz gebracht wird.

;)

Würden Zuckerrüben direkt ab Hof des Erzeugers verarbeitet und verkauft, dürften sich auch dort weitere Verringerungen der Emissionen ergeben… Das ist aber vermutlich eine Vision, die noch nicht gedacht wurde 

Persönliches Resümee:

Muss es Zucker aus Übersee sein?

Reiner Rohrzucker und Rübenzucker sind chemisch absolut gleich. Aus dieser Sicht gibt keinen Grund, den weit transportierten Rohrzucker zu bevorzugen.
Vielleicht, wenn dabei der Fair Trade Gedanke eine größere Rolle spielt. Dabei sollte aber nicht nur auf das “Fairtrade” Siegel geachtet werden, da dies nichts über den Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln besagt. Der Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel zur Schädlings- und Unkrautbekämpfung sowie chemisch-synthetische Düngemittel sind im Zuckerrohr Anbau verbreitet.
Beim Kauf von FairTrade Zucker sollte zusätzlich das Biosiegel (z.B. bei GEPA) gewählt werden. Weder im ökologischen Zuckerrohr Anbau noch im ökologischen Rübenanbau sind Chemikalien, Fungizide oder Herbiziden erlaubt. Dadurch wird die CO2 Bilanz besser.

Rübenzucker von Naturata wird aus Zuckerrüben deutscher Bio-Landwirte hergestellt und findet sich im Bioladen. Dieser ist, zugegeben, nicht ganz preiswert. Unter dem Aspekt von Luxus/Hochzeit und CO2 Vermeidung aber allemal empfehlenswert.

:(

Der regionale Bio Imker könnte den Zucker aus Übersee in Form von Honig ersetzen, sofern er die Winterfütterung der Bienen nicht mit Zucker aus Übersee vornimmt, denn dann wäre der regionale Effekt des Honigs gleich null 
Von unseren örtlichen Imkerverein (nicht Bio) habe ich erfahren, dass die Imker hier in der Region die Winterfütterung der Bienen mit Futtersirup aus gentechnikfreiem Weizen vornehmen. CO2 Werte habe ich dazu nicht finden können.

:)

Über die Bio Imkerei Honigsüß in Wiesbaden ist für das Jahr 2010 zumindest schon einmal ein Wert von 3,34 CO2 / kg Honig berechnet worden. In der Berechnung wurden Benzinverbrauch PKW bzw. LKW, Wärme- und Strombedarf der Imkerei, Winterfütterung sowie Vermarktung einbezogen.
Dabei wird für die Zuckerrübenproduktion je kg Zucker ein CO2 Wert von 0,636 kg erwähnt.
In den Berechnungen nicht berücksichtigt ist der volkswirtschaftliche und ökologische Nutzen durch die Bestäubung der Bienen – puh ein CO2 Fass für sich.
Die CO2 Berechnung für Honig müsste unter ganz anderen Voraussetzungen erfolgen, als die des Zuckers. Es würde mich freuen, wenn ich dazu noch mehr aussagekräftige Werte bekommen könnte 

Solange es nur eine einzige, bezahlte Studie zum Thema Treibhauseffekt und Fairtrade Zucker gibt, muss die obige “Aussage” zum Thema sehr vorsichtig betrachtet werden…

Meiner Meinung nach kann über CO2 Bilanzen von Zucker derzeit noch keine ernst zu nehmende Aussage getroffen werden. Die Untersuchungslage ist mehr als lückenhaft. Aus diesem Grunde kann ich keine Gewissen beruhigen,  würde aber Bio-Rübenzucker aus Deutschland oder Biolandhonig von deutschen Imkern für den süßen Zahn vorziehen.

*Fabrikzuckerarten: gewöhnlicher weißer Haushaltszucker, brauner Zucker, Fruchtzucker, Traubenzucker, Milchzucker, Malzzucker, Vollrohrzucker, Sucanat, Ur-Süße, Ur Zucker, Rapadura, Demerara, Penekista, Melasse, Rübensirup, Ahornsirup, Apfeldicksaft, Birnendicksaft, Frutilose, Maltodextrin, Reismalz, Gerstenmalz, Gluscosesirup, Leucrose, Mascob(v)ado u.a.m.

Quellen:climatop, Hrsg. Climatop. 28. Oktober 2010. http://www.migros.ch/mediaObject/migros_ch/supermarkt/nachhaltige_labels/climatop/co2_champion/de/D-Fact_Sheet_Migros_Sugar_b1/original/D-Fact_Sheet_Migros_Sugar_b1.pdf (Zugriff am 18. Februar 2014).Migros-Genossenschafts-Bund, Hrsg. MIGROS.Bio Zucker. http://www.migros.ch/de/supermarkt/climatop/produkte/bio-zucker-max-havelaar.html (Zugriff am 18. Februar 2014).Migros-Genossenschafts-Bund, Hrsg. MIGROS.climatop. http://www.migros.ch/de/supermarkt/climatop.html (Zugriff am 18. Februar 2014).

In Deutschland gibt es derzeit etwa 250 Lizenznehmer mit über 2.000 Fairtrade-Produkten wie Kaffee, Tee, Schokolade, Kekse, Kakao, Honig, Bananen, Frucht­säfte, Eistees, Wein, Sportbälle, Reis, Rosen, Zucker und Textilien aus Fairtrade-Baumwolle an.
Diese Produkte sind in rund 42.000 Supermärkten, Bioläden, Kaufhäusern, Drogeriemärkten, in den Welt­läden sowie in Fachgeschäften mit dem Fairtrade-Siegel er­hältlich (vgl. FairTrade-Towns).

Fair Trade Label

Dies ist eigentlich das Label, welches Verbrauchern beim Konsumieren ein gutes Gefühl verleihen soll. Es ist so „einfach“: Wir kaufen im richtigen Supermarkt, Dritte Welt Laden oder Bioladen ein, nehmen die Produkte mit den Fair Trade Siegeln und schon sind wir die „Besser Konsumierenden“.

Sind wir es wirklich?
Wer oder was steckt hinter den Siegeln?

Damit beginnt die Verunsicherung.
Zudem wird in den Medien mehr und mehr über „unfairen Handel“ be­kannt.
Kathrin Hartmann, eine der großen kritischen Konsumjournalistinnen schreibt zum Thema „Fairer Handel“ exemplarischen in ihrem Blog „Ende der Märchenstunde“:

„Business as usual. Wer nicht selbstbestimmt anbauen und vermarkten kann, wer nur Rohstoffe liefert, verliert: denn der höhere Supermarktpreis kommt nicht bei den Produzenten an, sondern bei Zwischenhändlern, Werbeagenturen, Vertrieb. Je größer der Faire Handel wird, je größer die Handelsketten und Konzerne, die sich mit dem Siegel schmücken – desto unfairer wird er. Während Rebellen und kleine Initiativen, die die üblichen Verkaufsstrukturen umgehen, nur einen kleinen Markt bedienen und höhere Preise verlangen müssen.“ (Hartmann 2012)

Wir werfen einen kleinen Einblick in die für den Bereich des Feierns relevan­ten, „fairen Produkte“. Dabei stellt sich nicht nur die Frage von „Fairness“ oder „ethischem Konsum“. In Zeiten des Klimawandels sollten wir uns unter CO2 Aspekten zugleich die Frage stellen:

Muss es immer „Fair“ sein oder kann es auch „nur regional“ sein?

Das hat auch Fairtrade Deutschland getan.

Fair Trade Rosen

Fairtrade-Rosen kommen gekühlt, ohne Umwege, nach Deutschland und blühen dadurch länger. Laut Fairtrade weisen sie trotz Luftfrachttransport eine wesentlich günstigere Energie­bilanz auf, als Gewächshaus-Rosen aus Europa. Durch das wärmere Klima in Ost­afrika kann auf die Beheizung und Beleuchtung der Gewächshäuser verzichtet werden (vgl. Brück 2014) war eine der ersten Aussagen, die bei der Recherche nach möglichen Unge­reimtheiten auffiel.
An dem Punkt:

weisen sie trotz Luftfrachttransport eine wesentlich günstigere Energiebilanz auf, als Gewächshaus Rosen aus Europa [auf]“

sollte man skeptisch werden. Bei dem Versuch, die Ursprungsquelle dieser Aussage zu finden, stößt man, wie es neudeutsch heißen könnte: „in den Dschungel des CSR Marketing“.

Zum Thema Klimawandel lässt uns Fairtrade Deutschland (2009) wissen:

„Häufig ist der Einwand zu hören, dass es gerade in Zeiten des Klimawandels frag­würdig sei, Produkte aus weit entfernten Ländern zu kaufen. Diese Argumentation trifft nicht zu, da gerade bei Nahrungsmitteln die Produktion und Verarbeitung eine wichtigere Rolle für den Klima Fußabdruck spielen als die Herkunft. […] Rosen aus Afrika verursachen inklusive Transport deutlich weniger Emissionen als Rosen holländischen Treibhäusern. Da warmes Klima und viel Handarbeit die Emissionen im Anbau stark verringern, ist es häufig so, dass der Anbau im Süden auch unter Be­rücksichtigung des Transports aus einer Klimaschutz Perspektive besser ab­schneidet. […] (Fairtrade Deutschland. Statement Klimakonferenz in Kopenhagen 2009).

Interessant, aber dieses Statement enthält Aussagen, die nur die halbe Wahrheit berichten.

Auf den ersten Blick scheint es logisch und nachzuvollziehen, dass Blumen aus Treibhäusern in Holland mehr CO2 Emissionen verursachen. Unter dem Aspekt des ganzjährigen Rosen­schnitts unter europäischen Verhältnissen benötigen diese viel Licht, Wasser und Wärme.

Aber was ist, wenn Rosen nicht in Treibhäusern angebaut werden?
Wenn diese nicht das ganze Jahr zur Verfügung stehen müssen und wir auf regio­nale Erzeugnisse zurückgreifen?

Blick in die Studien

Zurückgehend auf eine Ursprungsquelle zum obigen Statement findet sich eine Studie, die 2007 erstellt und 2011 aktualisiert wurde. Grundlage für die Aktualisierung im Mai 2011 war die Berechnung aus dem Jahr 2007.

pro kg BlumenEmissionen EcuadorEmissionen HollandEmissionen Umkreis
Ergebnisse aus dem Jahr 200618.4 kg CO2/kg40.1 kg CO2/kg1.7 kg CO2/kg
Ergebnisse aus dem Jahr 201117.6 kg CO2/kg43.6 kg CO2/kg1.5 kg CO2/kg

Das Ergebnis zeigt, dass pro kg Blumen die Emissionen der Blumen aus Holland die Emissionen derer aus Ecuador um das knapp 2.5-fache, die Emissionen derer aus Deutschland (aus der Freilandproduktion) gar um das knapp 20-fache übersteigen (vgl. Dellantonio 2011: S.19ff.).

Die Emissionswerte der Produktion für Schnittblumen aus Deutschland wurden im Statement jedoch nicht erwähnt! Die Aussage Rosen aus Afrika verursachen inklusive Transport deutlich we­niger Emissionen als Rosen holländischen Treibhäusern” ist zwar richtig, aber leider wird dabei verschwiegen:

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“Am günstigsten wäre es, wenn Sie Rosen aus dem heimischen Umkreis kaufen, denn diese verursachen nur wenig Emissionen. Dies wäre auch fair für die Blumenanbauer und Floristinnen vor Ort. Denn damit würden Sie nicht nur einen Betrag zur CO2 Kompensation leisten sondern zudem bei der Arbeitsplatzerhaltung regionaler Anbauer helfen” 

Persönliches Resümee:

Bei der Vermarktung von Fair Trade Blumen geht es nicht wirklich um die Vermeidung von CO2 Emissionen oder um die Gesundheit des Planeten sondern um Marketing.
Blumen können wir im eigenen Garten oder einem Urban Gardening Projekt heran ziehen.
Wer dazu keine Zeit oder keinen grünen Daumen hat, sollte sich in der eigenen Region umschauen.
Anbauverbände wie Bioland, Demeter und Naturland sowie Verbände mit dem EU-Biosiegel vertreiben Bio Zierpflanzen, die saisonal und regional wachsen und den CO2 Fußabdruck minimieren.
Adressen finden Sie unter www.bio-zierpflanzen.de sowie auf der Netzwerkseite von “Ökologisch feiern

Gerade während den wärmeren Jahreszeiten in Europa, wenn es bei uns Freilandblumen gibt, ist der Transport von Schnittblumen per Flugzeug aus fernen Ländern wegen der CO2 Emissionen umweltschädigend und negativ zu bewerten.
In den kälteren Jahreszeiten sollten Sie sich fragen, ob es wirklich (Fair Trade) Rosen sein müssen, die die Vase schmücken…

;)

Denken Sie auch über “Slow Flowers” nach 

Fortsetzung folgt: In der nächsten Woche gibt es ein wenig mehr zum Thema ” COFußabdruck & Fair Trade”…

Quellen:Brück, Claudia. Fairtrade Deutschland. Herausgeber: TransFair. Januar 2014. http://www.fairtrade-deutschland.de/fileadmin/user_upload/specials/rosenspecial_2014/fairtrade_rosenzeitung_FINAL.pdf (Zugriff am 5. Februar 2014).Brück, Claudia, Hrsg. Fairtrade Deutschland. Statement Fairtrade und Bio. Februar 2014. http://www.fairtrade-deutschland.de/fileadmin/user_upload/materialien/download/download_statement_fairtradeundbio.PDF (Zugriff am 10. Februar 2014).Brück, Claudia, Hrsg. Fairtrade Deutschland. Statement Klimakonferenz in Kopenhagen. 7. Dezember 2009. http://www.fairtrade-deutschland.de/fileadmin/user_upload/materialien/download/fairtrade_statements_klimawandel.pdf (Zugriff am 10. Februar 2014).Dellantonio, Kathrin. „Umweltaspekte im Blumenhandel. Studie zur Klimaverträglichkeit der Schnittblumenproduktion.“ Vers. Update 2011. myclimate.org. Herausgeber: myclimate – The Climate Protection Partnership. Kathrin Dellantonio. Mai 2011. http://www.fian.at/assets/myclimateUmweltaspekte-im-Blumenhandel-2006-Update-2011_2.pdf (Zugriff am 3. Februar 2014).Fairtrade Deutschland. Hintergrundinformationen Fairtrade Rosen. April 2012. http://www.fairtrade-deutschland.de/fileadmin/user_upload/ueber_fairtrade/fairtrade-themen/fairtrade_statement_fairer_handel_beispiel_rosen.pdf (Zugriff am 10. Februar 2014).FairTrade-Towns. TransFair. Verein zur Förderung des Fairen Handels e.V. http://www.fairtrade-towns.de/fairtrade-towns/fairtrade-produkte/ (Zugriff am 18. Februar 2014).Hartmann, Kathrin. Ende der Märchenstunde. 12. Januar 2012. http://www.ende-der-maerchenstunde.de/index.php?/archives/151-Die-Wahrheit-hinter-Fairtrade.html (Zugriff am 10. Februar 2014).