Green Weddings bleiben eher die Ausnahme – Öko-Aspekt kommt aber zumindest in Teilbereichen durch

Großenkneten/Berlin/Stuttgart – Recyclingpapier ist schon lange nicht mehr grau und hässlich und Kleider aus Bio-Stoffen sehen längst nicht mehr aus wie Jutesäcke. Ökologie und Nachhaltigkeit haben im Denken vieler Menschen an Bedeutung gewonnen – allerdings nicht so sehr bei Hochzeiten, wie es scheint. Da gilt Grünes oft als Spaßbremse. Aber: Es muss ja nicht immer gleich der große Wurf, die rundum ökologisch korrekte Hochzeit sein.

Ulrike Binias, die sich vor einigen Jahren als Hochzeitsplanerin selbständig gemacht hat und unter anderem „The Green Wedding Magazine“ publiziert, hat zahlreiche Tipps für die Öko-Hochzeit, von denen einige einfach, andere etwas schwerer umzusetzen sind. Relativ leicht zu beschaffen sind saisonale und regionale Produkte für das Hochzeitsmenü. Dabei könne mitunter sogar gespart werden im Vergleich zu Lebensmitteln, die einen weiten Transportweg hinter sich haben, sagt Binias.

Apropos Transportweg: „Um den Schadstoffausstoß zu reduzieren, sollten Zeremonie und Feier möglichst nah beieinander stattfinden.“ Als Ort für die Feier könne zudem ein Bio-Weingut oder -Hotel gewählt werden, empfiehlt die Hochzeitsplanerin.

Etwas schwieriger wird es schon bei der Anreise der Gäste. Über wenige Gäste und kurze Anreisen freut sich vielleicht die Umwelt, aber wahrscheinlich wollen die wenigsten Brautpaare sich in diesem Punkt einschränken lassen. Ähnliches gilt für die Auswahl des Flitterwochen-Zieles. Das Paar solle zumindest darüber nachdenken, ob es unbedingt die Karibik sein müsse, oder ob ein Bio- Hotel in Deutschland oder Österreich auch eine Option sei, sagt Binias.

Kein Jutesack, aber auch kein Prinzessinnenkleid

Unter Umständen könnte das Brautpaar bei der Hochzeitsreise jenes Geld sparen, das es für fair produzierte Brautmode ausgeben müsste. Es ist ein Klischee, dass schicke Kleider und ein Bio- Siegel ein Widerspruch sind. Allerdings, sagt Ulrike Binias, „sind die Kleider schon meist etwas schlichter. Es soll ja wenig Stoff verbraucht werden, dadurch sehen sie weniger üppig aus als klassische Hochzeitskleider“. Dafür könne die etwas unspektakulärere und unspezifischere Eco- Brautmode nach der Hochzeit leichter geändert und dann bei anderen Anlässen getragen werden.

Während diese Argumente die Mehrzahl der Bräute wohl nicht von einem Prinzessinnenkleid werden abbringen können, ist ökologisches Denken in einem anderen Bereich offenbar auf dem Vormarsch. „Bei einigen Herstellern hat sich das Bewusstsein für ökologische und faire Produktion durchaus verstärkt, zum Beispiel bei den Goldschmieden und Juwelieren“, sagt Ralf Schulze, Projektleiter bei der Trau dich! Messe GmbH, einem der größten deutschen Veranstalter von Hochzeitsmessen. Sie wiesen Kunden auch verstärkt darauf hin, welche Fair-Trade-Alternativen es gebe.

Massentauglich werden Green Weddings aus Schulzes Sicht aber vorerst nicht werden. „Aus ökologischen Gründen wird kaum ein Paar auf bestimmte Dinge verzichten, die ihm für die Hochzeit wichtig sind: zum Beispiel auf eine Band – ohne die man ja Strom sparen könnte – oder eine Oldtimer-Fahrt“, glaubt er.

Matthias Bähr, der Geschäftsführer des Messeveranstalters BB Expo Event, hat ebenfalls festgestellt, dass der Öko-Aspekt beim Heiraten eine untergeordnete Rolle spielt. „Wenn zum Beispiel das Kleid der Mutter zur eigenen Hochzeit angezogen wird oder Einladungen per Mail verschickt werden, passiert das weniger aus ökologischen Gründen. Die sind nur ein Nebeneffekt“, sagt er.

Ist ein Ende der Wegwerfhochzeit in Sicht?

Auch Ulrike Binias sagt, das Interesse am Heiraten mit positiver Öko-Bilanz beschränke sich bislang auf bestimmte Gesellschaftsschichten, für die Ökologie und Nachhaltigkeit ohnehin wichtig seien. „Ich hoffe, dass der Trend aber insgesamt weggeht von der Wegwerfhochzeit“, sagt sie. Einige Zeichen dafür macht sie aus: „2011 war es zum Beispiel noch sehr viel schwieriger als jetzt, Anbieter ökologischer Hochzeits-Produkte zu finden.“ Zudem werde ihre Webseite von immer mehr Menschen besucht.

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Ganz klar, eine Hochzeit ohne “Süßigkeiten” ist heutzutage in unseren Köpfen kaum vorstellbar, aber wer sich ernsthaft mit den Themen Ökologie, Ethik und CO2 Emissionen auseinander setzt, wird im Bereich Zucker ziemlich verunsichert. Obwohl sich auch ein oder zwei andere Alternativen finden lassen 

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Wie wir wissen, handelt es sich bei Rohzucker (Fabrikzucker*) um eine Süßigkeit, die wir physiologisch nicht für die menschliche Ernährung benötigen. Damit ist das Gewissen bereits alarmiert.
(Unter Fabrikzucker verstehe ich hier isolierte Zuckerprodukten, die so verändert wurden, dass sie nur noch leere Kalorien enthalten, nicht “Zucker als Kohlenhydrat in natürlichen Lebensmitteln” die wir brauchen. Das wird gerne von der Lebensmittelindustrie in einen Topf geworfen  )

Zusätzlich wird Zucker nicht unbedingt regional angebaut und belastet unsere CO2 Bilanz. Da könnte uns eine Aussage von Fairtrade Deutschland doch entspannen?

„Rohzucker aus Fairtrade Produktion in Paraguay verursacht inklusive Transport rund 40 Prozent weniger Treibhaus Emissionen als Zucker aus Schweizer Zuckerrüben.” (Statement Klimakonferenz)

Diese Aussage geht zurück auf eine Untersuchung von Climatop in der Schweiz (Climatop 2010). Die unabhängige Organisation lässt im Auftrag der Migros, dem größten Detail­unternehmen in der Schweiz, die Klimabilanzen nach international anerkannten Standards (ISO 14040) erstellen (MIGROS.climatop kein Datum).

Von Climatop verglichen wurde die Klimabelastung von 1 kg unterschiedlicher Zucker. Berechnet wurde die Treibhausgas-Emissionen vom Anbau von Zuckerrüben oder vom Zuckerrohr, über die Zuckerherstellung und die Transporte bis zur Entsorgung der Verpackung.

Dazu sollte man wissen,

  • dass insgesamt “nur” 6 Zucker (in der Nachberechnung von 2012, 17 Zucker) aus dem Migros Sortiment untersucht wurden.
  • Bei dem Fairtrade Zucker aus Paraguay handelte es sich um Bio-Zucker von Max Havelaar.
  • Aus der Internetseite von Migros ist zu lesen: „Die Klimabelastung dieses Zuckers liegt trotz langer Transportdistanzen rund 40 Prozent tiefer als bei einheimischem Zucker“ (MIGROS. Bio Zucker kein Datum), bei den Resultaten ist dann aber nur noch die Rede von 33 %. Wortwörtlich: „Die Klimabelastung ist rund 33% tiefer als beim durchschnittlich von der Migros verkauften Zucker“ (Climatop 2010).
  • Laut climatop verursacht der Biozucker am meisten CO2 Emissionen beim Transport per Schiff von Paraguay über den Atlantik und den Rhein bis in die Schweiz (ebd.).
  • Beim Schweizer Zucker fällt vor allem der Anbau der Zuckerrüben ins Gewicht, ge­folgt von der Herstellung des Zuckers in der Fabrik (ebd.).

Nachgeschaut – Nachgedacht

Beim Anbau des Bio-Zuckerrohrs werden keine Pestizide, kein Dünger und auch kaum Maschinen verwendet. Das ist aber nicht bei allen Fairtrade Rohzuckerprodukten der Fall. “Nur Fairtrade” dürfte auf jeden Fall mehr CO2 Emissionen verursachen.
Beim Schweizer Zucker handelt es sich um Rübenzucker (Würfel und gemahlen so­wie Biozucker), welcher, obwohl Bio und konventionell, dieselben CO2 Werte auf­weist.
An dieser Stelle wird ein Untersuchungsfehler vermutet, da für den Biozucker ebenfalls kein Dünger und keine Pestizide anfallen dürften. Der Wert des Biozuckers müsste geringer sein.

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Zum einen mag dahin gestellt sein, ob die Werte der CO2 Emissionen miteinander verglichen werden können, da Bio Rohrzucker (0,45 CO2/kg) mit (Bio)Rübenzucker (0,7 CO2/ kg) verglichen wird, also Äpfel mit Birnen. In Paraguay wird scheinbar per Hand geerntet, in der Schweiz auch? Bei Ernte per Hand fällt ein komplett anderer CO2 Wert an als mit der Maschine!
Für eine aussagekräftige Untersuchung hätte Rohzucker, der in der Schweiz angebaut und auf die selbe Weise geerntet und verarbeitet wird, wie der Zucker in Paraguay, verwendet werden müssen. Da Rohrzucker aber bekannterweise nicht in der Schweiz angebaut wird, weist die Methodik Schwächen auf.
Zusätzlich handelt es sich nur um Produkte eines Label welche betrachtet wurden und auf deren Basis Aussagen zur globalen CO2 Emission getroffen wurden. Darf man das? 

Immerhin wird bereits eingeräumt, dass die meisten Emissionen durch den Transport des Biozuckers anfallen. Das war auch zu erwarten. Noch höher dürften die Emissionen werden, wenn der Zucker per Flieger in die Schweiz gebracht wird.

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Würden Zuckerrüben direkt ab Hof des Erzeugers verarbeitet und verkauft, dürften sich auch dort weitere Verringerungen der Emissionen ergeben… Das ist aber vermutlich eine Vision, die noch nicht gedacht wurde 

Persönliches Resümee:

Muss es Zucker aus Übersee sein?

Reiner Rohrzucker und Rübenzucker sind chemisch absolut gleich. Aus dieser Sicht gibt keinen Grund, den weit transportierten Rohrzucker zu bevorzugen.
Vielleicht, wenn dabei der Fair Trade Gedanke eine größere Rolle spielt. Dabei sollte aber nicht nur auf das “Fairtrade” Siegel geachtet werden, da dies nichts über den Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln besagt. Der Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel zur Schädlings- und Unkrautbekämpfung sowie chemisch-synthetische Düngemittel sind im Zuckerrohr Anbau verbreitet.
Beim Kauf von FairTrade Zucker sollte zusätzlich das Biosiegel (z.B. bei GEPA) gewählt werden. Weder im ökologischen Zuckerrohr Anbau noch im ökologischen Rübenanbau sind Chemikalien, Fungizide oder Herbiziden erlaubt. Dadurch wird die CO2 Bilanz besser.

Rübenzucker von Naturata wird aus Zuckerrüben deutscher Bio-Landwirte hergestellt und findet sich im Bioladen. Dieser ist, zugegeben, nicht ganz preiswert. Unter dem Aspekt von Luxus/Hochzeit und CO2 Vermeidung aber allemal empfehlenswert.

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Der regionale Bio Imker könnte den Zucker aus Übersee in Form von Honig ersetzen, sofern er die Winterfütterung der Bienen nicht mit Zucker aus Übersee vornimmt, denn dann wäre der regionale Effekt des Honigs gleich null 
Von unseren örtlichen Imkerverein (nicht Bio) habe ich erfahren, dass die Imker hier in der Region die Winterfütterung der Bienen mit Futtersirup aus gentechnikfreiem Weizen vornehmen. CO2 Werte habe ich dazu nicht finden können.

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Über die Bio Imkerei Honigsüß in Wiesbaden ist für das Jahr 2010 zumindest schon einmal ein Wert von 3,34 CO2 / kg Honig berechnet worden. In der Berechnung wurden Benzinverbrauch PKW bzw. LKW, Wärme- und Strombedarf der Imkerei, Winterfütterung sowie Vermarktung einbezogen.
Dabei wird für die Zuckerrübenproduktion je kg Zucker ein CO2 Wert von 0,636 kg erwähnt.
In den Berechnungen nicht berücksichtigt ist der volkswirtschaftliche und ökologische Nutzen durch die Bestäubung der Bienen – puh ein CO2 Fass für sich.
Die CO2 Berechnung für Honig müsste unter ganz anderen Voraussetzungen erfolgen, als die des Zuckers. Es würde mich freuen, wenn ich dazu noch mehr aussagekräftige Werte bekommen könnte 

Solange es nur eine einzige, bezahlte Studie zum Thema Treibhauseffekt und Fairtrade Zucker gibt, muss die obige “Aussage” zum Thema sehr vorsichtig betrachtet werden…

Meiner Meinung nach kann über CO2 Bilanzen von Zucker derzeit noch keine ernst zu nehmende Aussage getroffen werden. Die Untersuchungslage ist mehr als lückenhaft. Aus diesem Grunde kann ich keine Gewissen beruhigen,  würde aber Bio-Rübenzucker aus Deutschland oder Biolandhonig von deutschen Imkern für den süßen Zahn vorziehen.

*Fabrikzuckerarten: gewöhnlicher weißer Haushaltszucker, brauner Zucker, Fruchtzucker, Traubenzucker, Milchzucker, Malzzucker, Vollrohrzucker, Sucanat, Ur-Süße, Ur Zucker, Rapadura, Demerara, Penekista, Melasse, Rübensirup, Ahornsirup, Apfeldicksaft, Birnendicksaft, Frutilose, Maltodextrin, Reismalz, Gerstenmalz, Gluscosesirup, Leucrose, Mascob(v)ado u.a.m.

Quellen:climatop, Hrsg. Climatop. 28. Oktober 2010. http://www.migros.ch/mediaObject/migros_ch/supermarkt/nachhaltige_labels/climatop/co2_champion/de/D-Fact_Sheet_Migros_Sugar_b1/original/D-Fact_Sheet_Migros_Sugar_b1.pdf (Zugriff am 18. Februar 2014).Migros-Genossenschafts-Bund, Hrsg. MIGROS.Bio Zucker. http://www.migros.ch/de/supermarkt/climatop/produkte/bio-zucker-max-havelaar.html (Zugriff am 18. Februar 2014).Migros-Genossenschafts-Bund, Hrsg. MIGROS.climatop. http://www.migros.ch/de/supermarkt/climatop.html (Zugriff am 18. Februar 2014).

Hinter “Die Retter der Tafelrunde” verbirgt sich nicht etwa ein Monty Python Film von dem ihr noch nicht gehört habt, sondern zwei sehr dekorative Menschen, die sich der “Rettung von Geschirr” verschreiben haben. Aber nicht nur…
Die Retter der Tafelrunde, Daniel & Marta Theuerkaufer, verleihen schönstes Vintagegeschirr für Feste und Kaffeekränze, nostalgische, dreiteilige Kaffeeservices, Tee- & Kaffeekannen, Kuchengabeln, Vasen, alte Fotoapparate als Dekoration, Polaroidkameras mit Film, Tischdeckchen, Spitzendeckchen, Antikdekoration, Weinkisten aus Holz, alte Schubladen, Setzkästen…Doch zunächst einen Schritt zurück. Ich habe die beiden interviewt, um mehr über ihren Eventservice zu erfahren.

“Die Retter der Tafelrunde”…
Wie kam es zu diesem Firmennamen?

Daniel: Für uns war es wichtig, dass der Name unseres Verleihservices nicht kitschig sondern eher witzig klingen sollte. Dabei kam relativ schnell die Idee zu “Die Retter der Tafelrunde”. In der Tat “retten” wir auch altes Geschirr, da sehr häufig ältere Menschen bei uns anrufen und ihr altes Geschirr zum Verkauf anbieten. DerenVerwandten möchten es nicht “vererbt” bekommen, es ist aber viel zu schade für den Müll. Wenn es in unser Repertoire passt, kaufen wir es auf.

Ordnet ihr euer Vintage Geschirr in irgendwelche Epochen, Länder oder sammelt ihr nach Firmen ein?

Marta: Weniger. Wir zwei sind von Natur aus Menschen, die sich gerne mit Antiquitäten umgeben. Wir stöbern gerne auf Flohmärkten. Bei der Zusammenstellung unseres Verleihs achten wir weniger auf Firmen und Epochen. Marken spielen für uns keine Rolle. Die Hauptsache ist, dass es uns gefällt und in unserer Sortiment passt. Wir suchen nach Bauchgefühl aus.

Ist es bei euch möglich, Vintage Geschirr passend zu den Themen “Great Gatsby” oder “Rocky Billy” zu leihen?

Die Retter der Tafelrunde

Bild “Die Retter der Tafelrunde”

Marta: Ja, bei uns kann man in viele Richtungen denken: Geschirr nach Farben, Themen, Stilen. Wir sind ständig auf der Suche nach Vintage Geschirr. Wir haben in unserem Sortiment sowohl zarte als auch kräftige Farben, Blumenmotive, grafische Retromuster und Gedecke mit und ohne Goldrand.
Wir haben sogar noch abgefahrenere Dekoration wie zum Beispiel große alte Schraubzwingen aus Holz, Kisten, Truhen, Koffer, Fenster usw. Wir ergänzen das nach und nach auf der Webseite. Die Fotos geben teilweise schon einen ersten Eindruck, was alles machbar ist.

Besteht bei euch die Möglichkeit, komplette, zusammengehörige Sets zu buchen?

Daniel: Für bis zu 30 Personen gibt es die Möglichkeit passend zum Menü cremefarbendes Vintagsgeschirr zu leihen. In nächster Zukunft ist geplant, ganze Pakete anzubieten. Generell können wir Gesellschaften bis zu 150 Personen ausstatten.
Derzeit sind bei uns hauptsächlich dreiteilige Sammeltassensets zu finden. Unser Bestand umfasst zur Zeit ca. 120 unterschiedlich gestaltete Sets, die aus je drei zueinander gehörenden Teilen bestehen. Darüber hinaus haben ca. 30 Mix & Match Gedecke, also ausgesuchte Einzelteile, aus denen sich für weitere Gäste individuelle Sets zusammenstellen lassen.

Wie lange vor einer Feier sollte ich euch kontaktieren, um mein Wunschservice leihen zu können?

Daniel: Wir erhalten momentan mehr und mehr Anfragen. Von daher empfehlen wir, rechtzeitig anzufragen. Und selbst wenn einmal zwei Feiern auf das gleiche Wochenende fallen, dann haben wir unter Umständen immer noch ausreichend Geschirr für beide Feste.

FDie Retter der Tafelrunde | Foto by Britta Schunck | Fotografie

Foto by Britta Schunck
Die Retter der Tafelrunde
Marta & Daniel Theuerkaufer
Rathausgasse 7
79098 Freiburg
Telefon: +49(0)761 15294735
Mobil: +49(0)171 6477104

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Wer nicht in oder um Freiburg lebt, braucht aber nicht gleich den Kopf in den Sand stecken, was das Leihen von Vintage Geschirr angeht. Vielleicht findet Ihr auch einen Vintage Geschirr Verleih in Eurer Nähe.

Im Berliner Atelier der Designerin Anja Weingärtner entstehen seit 2006 individuelle Einzelstücke nach Maß. Die Entwürfe werden ganz individuell auf den Typ und die Figur der Frauen abgestimmt. Kein Brautkleid ist wie das andere und es müssen keine Kompromisse gemacht werden.  Die Auswahl der Stoffe und Farben lassen keine Wünsche offen. Verarbeitet werden in erster Linie Seiden und edle Materialmischungen.

Farbige Brautkleider liegen voll im Trend, sind herrlich wandelbar und lassen sich später zu festlichen Anlässen noch einmal tragen. Das Kleid für den großen Tag kann in Ihrer Lieblingsfarbe angefertigt und mit der passenden Hochzeitsfliege für Ihn kombiniert werden. Die Präsenz der Seidenstoffe lässt die  Braut auch in einem farbigen Kleid  im Mittelpunkt stehen. Die Auswahl der Farben umfasst neben den klassischen Tönen Ivory und weiß ca. 160 Töne, aus denen nach eingehender Beratung die perfekte Nuance ausgesucht  werden kann.

Der Wunsch, das Brautkleid nach der Hochzeit noch einmal tragen zu können, spielt bei vielen Frauen eine immer größere  Rolle. Ist das Brautkleid farbig, kann es nach der Hochzeit mit Accessoires verändert oder auch gekürzt werden und als Cocktail- oder Abendkleid nochmal zum Einsatz kommen. Wichtig ist, dass das Brautkleid wirklich verändert wird, da es doch stark mit dem Tag der eigenen Hochzeit verbunden ist. Ein helles Kleid aus Seide kann später immer auch gefärbt werden.

JAAP – ZWEI in EINEM

Eine andere wunderbare Variante sind die  „ZWEI in EINEM“  Kleider von JAAP.

Das untere Kleid wird schlicht, pur und in der Wunschfarbe der Kundin angefertigt. Das obere Kleid kann aus zartem Tüll, floraler Spitze, leichtem Organza oder Chiffon in Schnitt und Linienführung dem Unterkleid angepasst werden. Es wird  in verschiedenen Varianten mit und ohne Ärmel  angefertigt. Für den Tag der Hochzeit entstehen somit  duftige Brautkleider, die schlicht und zart zugleich sind. Transparente Stoffe wirken auf hellem oder farbigem Grund edel und einfach zauberhaft.

Das leichte Überkleid lässt sich zum Abend der Feier oder zum nächsten Fest einfach abnehmen, so dass das untere Kleid pur und farbig strahlt.

So entstehen individuelle Lösungen für festliche Kleider, die sich vielseitig wandeln lassen!

JAAP Atelier & Shop
Atelier & Shop
Anja Weingärtner
Stargarder Str. 68
10437 Berlin

Mit einer Pferdekutsche in das Leben zu zweit galoppieren, das gemeinsame Glück mit Bio-Champagner begießen und auf der Sonnenterrasse ein Menü aus regionalen Zutaten genießen: So schön und genussreich könnt Ihr eure Hochzeit, eure Geburtstage und andere Anlässe in einem BIO HOTEL feiern. Egal, ob ihr euch als Brautpaar das Jawort geben wollt oder als Jubilare ein neues Lebensjahr zelebrieren möchtet: Die auf Hochzeiten und Feiern spezialisierten BIO HOTELS wissen, wie ihr eure großen Ereignisse mit kleinem ökologischen Fußabdruck begeht. Sie helfen euch als Gastgebende, ein Fest nach persönlichen Wünschen zu kreieren.

Mit Genuss und gutem Gewissen feiern

Unter alten Bäumen oder an einer traditionellen Festtafel, rustikal oder elegant, Menü oder Flying Buffet: Wenn ihr einen schönen Anlass mit besonderen Menschen und lieben Freunden teilen möchtet, habt ihr ganz eigene Vorstellungen von der Feier. Und ihr steht auch vor vielen kleinen und großen Herausforderungen. Gut, wenn ihr euch nicht in jedem Detail selbst um die Organisation eurer Feier kümmern müsst. In den BIO HOTELS, die sich auf Hochzeiten und Feiern spezialisiert haben, werdet ihr umfassend bei der Planung und Umsetzung eurer individuellen Wünsche unterstützt.

Kontrolliert-biologisch genießen

Eine zentrale Rolle bei den BIO HOTELS spielt die Bewirtung.

Alle Häuser verbindet eine erstklassige Bio-Küche – Brautpaare und Jubilare können aus zahlreichen kulinarischen Vorschlägen wählen oder ihre persönlichen Vorstellungen realisieren lassen“, so Ludwig Gruber, Gründer und Betreuer der BIO HOTELS.

Alle Lebensmittel und Getränke, die BIO HOTELS anbieten, sind kontrolliert biologisch – bis auf wenige, klar deklarierte Ausnahmen.
Sie stammen – wann immer möglich, aus der Region, um die heimische Landwirtschaft zu unterstützen und Transportwege kurz zu halten. Wenn ihr noch mehr CO₂ einsparen wollt, hältet das Fleischangebot klein oder verzichtet ganz darauf.
Auch Gastgeber, die vegetarisch oder vegan feiern wollen, sind bei den BIO HOTELS bestens aufgehoben.

Nachhaltig feiern

Über das Catering hinaus übernehmen viele Häuser auf Wunsch auch die komplette Organisation der Feierlichkeit – von der Dekoration bis zum Rahmenprogramm. Umweltfreundliche Alternativen haben für die auf Feiern spezialisierten BIO HOTELS auch hier Vorrang:
So kooperieren sie zum Beispiel mit Floristen, die heimische Blumen arrangieren, vermitteln und engagieren Fotografen und andere Dienstleister aus dem Umkreis oder organisieren romantische Pferdekutschen anstelle von qualmenden Hochzeits-Limousinen.

Bei allen Feier-Arrangements sind stets die ökologischen Standards des BIO HOTELS Vereins inklusive: Neben der bio zertifizierten Küche und Bar sind das kontrollierte Naturkosmetik und ein nachhaltiges Ressourcenmanagement, um den CO₂-Fußabdruck jedes Gastes so klein wie möglich zu halten.

29 mal anders feiern

Der persönliche Service und die ökologischen Standards verbinden alle BIO HOTELS.
Trotzdem ist jedes Haus einzigartig – mit ganz eigenem Charme, mit besonderen Arrangements und individuellem Ambiente. In der urigen Gaststube oder im prächtigen Saal, umgeben von Feldern und Wiesen, in den Bergen oder am Meer: Die 29 BIO HOTELS mit Schwerpunkt Hochzeit & Feier bieten eine Kulissen-Vielfalt, in der jeder Gastgeber fündig wird.

Hochzeit an der Märchenstraße

Das „Biohotel Werratal“ etwa liegt in der Mitte Deutschlands, dort, wo die Flüsse Werra und Fulda „sich küssen“: Ein symbolträchtiger Ort, an dem ihr euch gerne das Jawort geben. Liebevoll kreieren die Hoteliers Themenhochzeiten mit aufeinander abgestimmten Details und kümmern sich sogar um Hochzeitstorte und Kinderbetreuung.

In bezaubernden Alpenlandschaft

Wenn ihr im „Biohotel Schwanen Bizau“ im Bregenzer Wald feiert, genießt ihr auf höchstem kulinarischen Niveau: Die außergewöhnlichen Küchenkreationen des Familienhotels haben sogar schon den Feinschmeckerführer Gault-Millau überzeugt. Genießen könnt ihr die Köstlichkeiten im Restaurant oder im warmen Ambiente des großen Festsaals.

Romantische Hochzeiten und flippige Partys in faszinierenden Theaterwelten

Ideale Rahmenbedingungen für ein sommerliches Gartenfest hingegen bietet euch das „AmVieh-Theater“ nahe München. Das kleine feine BIO HOTEL befindet sich in ländlich-idyllischer Lage inmitten eines riesigen Obstgartens, in dem sich Schafe, Lamas und andere Tiere tummeln. Das Hotel auf einem oberbayerischen Biohof hat eine eigene Theaterbühne. Ein idealer Ort, um in trendigem Design völlig naturverbunden Feste zu feiern.

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Wenn ihr individuellen Service schätzt und Wert auf nachhaltiges Feiern legt, müsst ihr das passende BIO HOTEL nicht lange suchen:
Auf der Webplattform www.biohotels.info werden alle derzeit 29 Häuser mit Schwerpunkt Hochzeit & Feier vorgestellt. Einfach Traumhotel aussuchen und direkt Kontakt aufnehmen 

Weitere biologisch, ethisch, nachhaltige Locations findet ihr auch unseren Green Wedding Magazine Seiten: