Green Weddings bleiben eher die Ausnahme – Öko-Aspekt kommt aber zumindest in Teilbereichen durch

Großenkneten/Berlin/Stuttgart – Recyclingpapier ist schon lange nicht mehr grau und hässlich und Kleider aus Bio-Stoffen sehen längst nicht mehr aus wie Jutesäcke. Ökologie und Nachhaltigkeit haben im Denken vieler Menschen an Bedeutung gewonnen – allerdings nicht so sehr bei Hochzeiten, wie es scheint. Da gilt Grünes oft als Spaßbremse. Aber: Es muss ja nicht immer gleich der große Wurf, die rundum ökologisch korrekte Hochzeit sein.

Ulrike Binias, die sich vor einigen Jahren als Hochzeitsplanerin selbständig gemacht hat und unter anderem „The Green Wedding Magazine“ publiziert, hat zahlreiche Tipps für die Öko-Hochzeit, von denen einige einfach, andere etwas schwerer umzusetzen sind. Relativ leicht zu beschaffen sind saisonale und regionale Produkte für das Hochzeitsmenü. Dabei könne mitunter sogar gespart werden im Vergleich zu Lebensmitteln, die einen weiten Transportweg hinter sich haben, sagt Binias.

Apropos Transportweg: „Um den Schadstoffausstoß zu reduzieren, sollten Zeremonie und Feier möglichst nah beieinander stattfinden.“ Als Ort für die Feier könne zudem ein Bio-Weingut oder -Hotel gewählt werden, empfiehlt die Hochzeitsplanerin.

Etwas schwieriger wird es schon bei der Anreise der Gäste. Über wenige Gäste und kurze Anreisen freut sich vielleicht die Umwelt, aber wahrscheinlich wollen die wenigsten Brautpaare sich in diesem Punkt einschränken lassen. Ähnliches gilt für die Auswahl des Flitterwochen-Zieles. Das Paar solle zumindest darüber nachdenken, ob es unbedingt die Karibik sein müsse, oder ob ein Bio- Hotel in Deutschland oder Österreich auch eine Option sei, sagt Binias.

Kein Jutesack, aber auch kein Prinzessinnenkleid

Unter Umständen könnte das Brautpaar bei der Hochzeitsreise jenes Geld sparen, das es für fair produzierte Brautmode ausgeben müsste. Es ist ein Klischee, dass schicke Kleider und ein Bio- Siegel ein Widerspruch sind. Allerdings, sagt Ulrike Binias, „sind die Kleider schon meist etwas schlichter. Es soll ja wenig Stoff verbraucht werden, dadurch sehen sie weniger üppig aus als klassische Hochzeitskleider“. Dafür könne die etwas unspektakulärere und unspezifischere Eco- Brautmode nach der Hochzeit leichter geändert und dann bei anderen Anlässen getragen werden.

Während diese Argumente die Mehrzahl der Bräute wohl nicht von einem Prinzessinnenkleid werden abbringen können, ist ökologisches Denken in einem anderen Bereich offenbar auf dem Vormarsch. „Bei einigen Herstellern hat sich das Bewusstsein für ökologische und faire Produktion durchaus verstärkt, zum Beispiel bei den Goldschmieden und Juwelieren“, sagt Ralf Schulze, Projektleiter bei der Trau dich! Messe GmbH, einem der größten deutschen Veranstalter von Hochzeitsmessen. Sie wiesen Kunden auch verstärkt darauf hin, welche Fair-Trade-Alternativen es gebe.

Massentauglich werden Green Weddings aus Schulzes Sicht aber vorerst nicht werden. „Aus ökologischen Gründen wird kaum ein Paar auf bestimmte Dinge verzichten, die ihm für die Hochzeit wichtig sind: zum Beispiel auf eine Band – ohne die man ja Strom sparen könnte – oder eine Oldtimer-Fahrt“, glaubt er.

Matthias Bähr, der Geschäftsführer des Messeveranstalters BB Expo Event, hat ebenfalls festgestellt, dass der Öko-Aspekt beim Heiraten eine untergeordnete Rolle spielt. „Wenn zum Beispiel das Kleid der Mutter zur eigenen Hochzeit angezogen wird oder Einladungen per Mail verschickt werden, passiert das weniger aus ökologischen Gründen. Die sind nur ein Nebeneffekt“, sagt er.

Ist ein Ende der Wegwerfhochzeit in Sicht?

Auch Ulrike Binias sagt, das Interesse am Heiraten mit positiver Öko-Bilanz beschränke sich bislang auf bestimmte Gesellschaftsschichten, für die Ökologie und Nachhaltigkeit ohnehin wichtig seien. „Ich hoffe, dass der Trend aber insgesamt weggeht von der Wegwerfhochzeit“, sagt sie. Einige Zeichen dafür macht sie aus: „2011 war es zum Beispiel noch sehr viel schwieriger als jetzt, Anbieter ökologischer Hochzeits-Produkte zu finden.“ Zudem werde ihre Webseite von immer mehr Menschen besucht.

Deutsch-türkisches Label setzt für die Sommersaison 2014 auf puristische Eleganz

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. So langsam dürfte es sich aber auch in konventionellen Kreisen herum gesprochen haben, dass die “Eco Bride” von heute, nicht die “Hippie Braut” von gestern ist. 

Die Stimmung Istanbuls, die von vielen Künstlern und Schriftstellern als melancholischer Schleier beschrieben wird, zieht sich als Leitmotiv durch die Kollektionen der deutsch-türkischen Designerin Jasmin Erbas. Die Kleider sind gleichzeitig von zeitloser Schönheit, starkem Ausdruck und leidenschaftlicher Dramatik geprägt, wobei die Form und Struktur der Designs immer Stil gebendes Element sind.

In der Kollektion dominiert eine Schnittführung, die an die fließenden Gewänder der Antike erinnert. Sowohl in der Form als auch in der Farbe hat die Designerin ganz auf Ruhe gesetzt und sich für Weiß, Stein, Beige und Schwarz entschieden. Weich fließendes Crêpe, kühler Gabardine, leichter transparenter Chiffonstoff und Seide umspielen perfekt die natürliche Form des Körpers und verleihen der Trägerin ein wunderbares Gefühl der Freiheit: kein Stück ist zu eng und doch sitzt jedes Teil dieser wunderbar eleganten Kollektion einfach perfekt. Alle Styles lassen sich untereinander kombinieren und ermöglichen viele Outfit-Varianten.

Ergänzt wird die Prêt-à-porter- Kollektion durch die Jasmin Erbas Couture-Linie mit aufregend schönen Couture Braut- und Abendkleidern. Sie werden für jede Kundin individuell oder sogar extra nach Wunsch designt und auf den Körper geschneidert: so entstehen einzigartige Kunstwerke für ganz besondere Anlässe.

Jasmin Erbas schloss 2009 ihre Ausbildung in Modedesign am Lette-Verein Berlin ab und perfektionierte ihre Kenntnisse im Anschluss als Trainee beim renommierten Instanbuler Label Arzu Kaprol. Zurück in ihrer Heimatstadt Berlin gründete sie ihr eigenes Modelabel, das für High Class Fashion, Weiblichkeit und Eleganz steht.
Die Kollektionen sind von der Atmosphäre Istanbuls und seiner osmanischen Kultur wie etwa der Tulpenepoche inspiriert, der Blütezeit der Kunst, Literatur und Architektur des Orients.Jasmin Erbas
Auf der Berliner Fashion Week:
Freitag, 5. Juli 2013, 19:00 Uhr
Umspannwerk am Alexanderplatz
Voltairestraße 5
10179 Berlin

Text: Gesa Noormann, E-Mail: gn[at]schaefernoormann.de

Im Berliner Atelier der Designerin Anja Weingärtner entstehen seit 2006 individuelle Einzelstücke nach Maß. Die Entwürfe werden ganz individuell auf den Typ und die Figur der Frauen abgestimmt. Kein Brautkleid ist wie das andere und es müssen keine Kompromisse gemacht werden.  Die Auswahl der Stoffe und Farben lassen keine Wünsche offen. Verarbeitet werden in erster Linie Seiden und edle Materialmischungen.

Farbige Brautkleider liegen voll im Trend, sind herrlich wandelbar und lassen sich später zu festlichen Anlässen noch einmal tragen. Das Kleid für den großen Tag kann in Ihrer Lieblingsfarbe angefertigt und mit der passenden Hochzeitsfliege für Ihn kombiniert werden. Die Präsenz der Seidenstoffe lässt die  Braut auch in einem farbigen Kleid  im Mittelpunkt stehen. Die Auswahl der Farben umfasst neben den klassischen Tönen Ivory und weiß ca. 160 Töne, aus denen nach eingehender Beratung die perfekte Nuance ausgesucht  werden kann.

Der Wunsch, das Brautkleid nach der Hochzeit noch einmal tragen zu können, spielt bei vielen Frauen eine immer größere  Rolle. Ist das Brautkleid farbig, kann es nach der Hochzeit mit Accessoires verändert oder auch gekürzt werden und als Cocktail- oder Abendkleid nochmal zum Einsatz kommen. Wichtig ist, dass das Brautkleid wirklich verändert wird, da es doch stark mit dem Tag der eigenen Hochzeit verbunden ist. Ein helles Kleid aus Seide kann später immer auch gefärbt werden.

JAAP – ZWEI in EINEM

Eine andere wunderbare Variante sind die  „ZWEI in EINEM“  Kleider von JAAP.

Das untere Kleid wird schlicht, pur und in der Wunschfarbe der Kundin angefertigt. Das obere Kleid kann aus zartem Tüll, floraler Spitze, leichtem Organza oder Chiffon in Schnitt und Linienführung dem Unterkleid angepasst werden. Es wird  in verschiedenen Varianten mit und ohne Ärmel  angefertigt. Für den Tag der Hochzeit entstehen somit  duftige Brautkleider, die schlicht und zart zugleich sind. Transparente Stoffe wirken auf hellem oder farbigem Grund edel und einfach zauberhaft.

Das leichte Überkleid lässt sich zum Abend der Feier oder zum nächsten Fest einfach abnehmen, so dass das untere Kleid pur und farbig strahlt.

So entstehen individuelle Lösungen für festliche Kleider, die sich vielseitig wandeln lassen!

JAAP Atelier & Shop
Atelier & Shop
Anja Weingärtner
Stargarder Str. 68
10437 Berlin

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Der Winter steht vor der Tür. Für viele Menschen bedeutet diese Jahreszeit nicht nur Dunkelheit und Kälte 
Unter anderem erwarten uns lange Spaziergänge (im Schnee?), kuschelige Abende vor dem Kamin, ein warmer Wintertee auf dem Sofa, eingehüllt in eine Wolldecke  um ein gutes Buch zu lesen, romantische Candlelightdinner zu zweit oder die Planung der bevorstehenden Hochzeit.

Winterhochzeiten zählen dabei zu den romantischen Ereignissen. Vermutlich nicht nur wegen des Märchens “Drei Nüsse für Aschenbrödel” und dem damit verbundenen Wunsch, wundervolle Hochzeitsfotos vor einer verschneiten Kulisse zu bekommen.

Für einige ökologisch und ethisch denkende Bräute in spe, stellt sich jedoch die Frage, wie sie ihren Wunsch nach einer Winterhochzeit mit einer winterfreundlichen, ökologischen Brautmode verknüpfen. Pelze sind zwar edel, warm und chic, aber für umweltbewusste Menschen ein “No go”. Welche Alternativen gibt es also?

Die Abhilfe kommt aus Italien!

Die Brautmodenkollektion von Alta Rosa

ALTA ROSA ist die bekannteste ökologische Brautmodenmarke in Italien.
Das Label nutzt recycelbare Materialien und Naturfasern für die Herstellung von eleganten und authentischen Hochzeitskleidern. Diese können sowohl tierischen als auch pflanzlichen Ursprungs sein.
Im Florenzer Hauptsitz werden Brautkleider in GOTS Qualität ge­fertigt.

Die Materialien, die immer mit Rücksicht auf die Um­welt ausgewählt werden, um die beste Qualität zu garantieren, kommen aus der ganzen Welt: Hanf aus ökologischer Produktion in China, Biobaumwolle aus Ägypten und Peacesilk, bzw. Ahimsha Seide aus Indien (Seidenherstellung, die auf die Tötung der Larve im Kokon verzichtet).

ALTA ROSA fordert die Herstellerzertifizierung, um den respektvollen Umgang mit dem Tier und der Zucht nachweisen zu können:

Verwendet werden (*= am häufigsten bei ALTA ROSA verwendet)

  • Merinowolle
  • Ökologische Wolle*  Wolle an sich zählt zu den “natürlichen Materialien”, aber es gibt dennoch riesige Unterschiede.
    ALTA ROSA verwendet ökologische Wolle, die mit natürlichen Pflanzenfarben oder ohne chemische Zusätze gefärbt wurde.
  • Reine Schurwolle *
  • Alpaca *
  • Vicuña
  • Cashmere
  • Kamel
  • Angora-Wolle
  • Mohair
  • Yak *
  • Ahimsa Seide *

Pflanzliche Herkunft

  • Leinen
  • Hanf *
  • Ramie *
  • Bambus
  • Bio-Baumwolle *
  • Alfa 
  • Algen 
  • Broom 
  • Bast 
  • Sisal 

Pflanzenfasern aus Obst

  • Coconut
  • Kapok

Damit Sie als Kundin wissen, woher die Materialien für die Brautkleider kommen, finden Sie auf den Seiten von Alta Rosa sogar die jeweiligen Zertifizierungen.

Damit steht der ökologischen Winterhochzeit nichts mehr im Wege…

Einblick in die Winterkollektion von ALTA ROSA

ALTAROSA
Via San Gallo, 84
R50129 Firenze (Italien)
Tel. und Fax +39 055 4625190
info[at]altarosa.it