Die Idee: Die Hochzeit stellt ein Übergangsritual in eine neue Lebensphase dar. Übergangssymbole (wie hier die Cake Topper) werden nach einer Zeremonie verbrannt, begraben oder ins Meer gegeben.
Der Meersalzteig könnte stellvertretend für den Brauch von Brot und Salz stehen und wird nach der Zeremonie seinem „Ursprung“, dem Meer zurück gegeben.

Cake Topper selber machen

Ganz wichtig! Verwenden Sie möglichst kein gewöhnliches Salz. Dieses wird in Bergwerken gewonnen. Dafür werden computergesteuert Sprenglöcher gebohrt; 2000 Tonnen beziehungsweise 80 Lkw-Ladungen Salz sind das Ergebnis einer einzigen Sprengung. Nur die Saline Luisenhall gewinnt noch Siedesalz nach der traditionellen Methode [Planet Wissen]. Darin sind dann auch noch die lebenswichtigen Bestandteile des Salzes zu finden und es frei von Chemikalien und Rieselhilfen.

Zunächst den Salzteig aus 1 kg Mehl, 500 g Meersalz und ca. ½ Liter Wasser herstellen.

Zu einer Kugel formen und ausrollen. Da die ausgestochenen Figuren etwas dicker werden,
sollte der Teig ca. ½ – 1 cm hoch ausgerollt werden.

Nach Belieben mit verschiedenen Ausstechern, Formen aus dem Teig ausstechen und vorsichtig herauslösen.

Die Figuren werden mittig auf einen Schaschlikspieß befestigt und sollten ca. eine Woche an der Luft trocknen.

Im letzten Schritt werden die Cake Topper bemalt. Wir haben Aquarellfarbe von Stockmar gewählt.
Die ungiftigen Aquarellfarben sind sehr ergiebig und bleiben getrocknet noch vollständig wasserlöslich.

Jetzt noch trocknen lassen…fertig für den Kuchen 🙂

Wer die Cake Topper nach der Feier nicht gleich dem Meer “opfern” mag, kann sie zunächst als Blumendeko nutzen 😉

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